28. Mai 2026
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✂️ Bund, Länder und Kommunen diskutieren derzeit umfangreiche Einschnitte bei sozialen Leistungen – auch in der Eingliederungshilfe. Die Begründung: Die Kosten seien explodiert, das System nicht mehr finanzierbar. Die Eingliederungshilfe ist jedoch kein Luxus. Sie ermöglicht Teilhabe, Selbstbestimmung und ein Leben mitten in der Gesellschaft – für rund eine Million Menschen in Deutschland.
⚠️ Geplante Einsparungen bedeuten weniger Unterstützung für Menschen mit Behinderungen: beim Schulbesuch, bei der Arbeit, beim Leben in der eigenen Wohnung oder bei der sozialen Teilhabe und Pflege von Freundschaften.
Die vorgeschlagenen Einsparungen in der Eingliederungshilfe wĂĽrden das Defizit der Kommunen jedoch nicht ansatzweise ausgleichen.
Die Lösung kann nicht sein, die Kosten auf Menschen mit Behinderungen abzuwälzen. Stattdessen braucht es eine ehrliche Diskussion darüber, wie die Eingliederungshilfe finanziert werden kann.
📢 Diese Entwicklungen wurden vom Paritätischen Gesamtverband an die Öffentlichkeit gebracht, der zugleich eine Kampagne gegen die geplanten Kürzungen initiiert hat. INTEGRAL unterstützt diese Initiative ausdrücklich.
Deutschland hat sich mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet, Inklusion umzusetzen. Das ist keine Option, sondern eine Verpflichtung.
❤️ Denn Inklusion und Teilhabe sind unverzichtbar!
#SozialabbauStoppen #Unverzichtbar #Eingliederungshilfe #UN-Behindertenrechtskonvention #Teilhabe #Selbstbestimmungen
Mehr Infos finden Sie auf der Website des Paritätischen Gesamtverbandes